In diesem Bereich finden Sie zu den häufigsten Fragen die passenden Antworten. Sollte Sie Ihr Anliegen nicht finden, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Dokumente downloaden (Anträge, Fragebögen, Flyer zur Anlegetechnik, Protokoll zur Selbsteinschätzung etc.)

Hier können Sie verschiedene Formulare downloaden

Was ist der Unterschied zwischen einer Zuzahlung und einem Eigenanteil?

Die Zuzahlung ist gesetzlich geregelt und beträgt 10% von der monatlichen Pauschale bzw. dem Preis Ihrer Versorgung, welcher zwischen Ihrer Krankenkasse und dem Leistungserbringer vereinbart wurde. Sie wird von dem Leistungserbringer in Rechnung gestellt und eingezogen.

Der Eigenanteil fällt nur an, wenn Sie eine Versorgung über das medizinisch notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Maß hinaus wünschen und ist nicht durch die Krankenkasse erstattungsfähig.

Wie kann ich von der Zuzahlung befreit werden?

Eine Befreiung von der Zuzahlung beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse. Die Voraussetzungen für eine Befreiung erfragen Sie bitte auch dort.

Wie weise ich meine Zuzahlungsbefreiung nach?

Um Ihre Zuzahlungsbefreiung nachzuweisen, lassen Sie uns einfach eine Kopie Ihrer Befreiung per Post, Fax oder Email zukommen.
Bitte beachten Sie dabei, dass eine Befreiung immer zum 31.12. des Jahres endet und Sie zum 01.01. eine neue benötigen.

Bekomme ich zu viel gezahlte Zuzahlungen zurück?

Zu viel gezahlte Zuzahlungen können Sie sich von Ihrer Krankenkasse erstatten lassen.

Welche Angaben werden auf der Verordnung benötigt?

  • - Angaben zum Versicherten
  • - Ausstellungsdatum der Verordnung (nicht älter als 28 Tage)
  • - Feld 7 muss angekreuzt sein (Hilfsmittel)
  • - "Inkontinenzmaterial" o.ä.
  • - Diagnose
  • - Das Wort "Dauerverordnung" oder Versorgungszeitraum
  • - Arztstempel und Arztunterschrift

Dokumente inkozell bereitstellen (Verordnungen, ausgefüllte Fragebögen und Anträge, Zuzahlungsbefreiung)

Sie können uns Dokumente per Post, Fax oder Email zukommen lassen. Auf unserer Webseite www.inkozell.de können Sie gescannte Dokumente auch direkt an uns senden.
Lediglich die Verordnung benötigen wir immer im Original.

Was kann die Kasse übernehmen?

Laut den Verträgen mit den gesetzlichen Krankenkassen können wir Sie mit zugelassenen Produkten laut aktuellem Hilfsmittelkatalog versorgen.
Die Grundversorgung ist dem individuellen Grad der Inkontinenz anzupassen. Die Produktauswahl und -menge hat im medizinisch notwendigen, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Rahmen zu liegen.

Wie lange ist mein Rezept gültig?

Eine ärztliche Verordnung verliert ihre Gültigkeit, wenn sie nicht innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum vom Leistungserbringer angenommen und die Versorgung aufgenommen wurde.
Wie lange der Versorgungszeitraum ist, richtet sich nach der Verordnung bzw. wie lange die Krankenkasse die Versorgung genehmigt. Da die Genehmigungen je Kasse unterschiedlich sind, ist eine pauschale Aussage nicht möglich. Wir teilen Ihnen den auf Sie zutreffenden Versorgungszeitraum auf Ihrem Lieferschein mit.

Ich wohne in einem Heim, wie komme ich zu meinen Produkten?

Sie können Ihren Leistungserbringer für Inkontinenzprodukte frei wählen. Häufig unterstützt die Heimleitung Sie jedoch bei der Auswahl des Leistungserbringers und der Bestellung Ihrer Produkte.

Ich wohne in einer Wohngemeinschaft, wie komme ich zu meinen Produkten?

Sie können Ihre ärztliche Verordnung selbstständig bei Ihrem Leistungserbringer einreichen und werden in der Wohngemeinschaft beliefert.

Wie lege ich die Inkontinenzmaterialien richtig an?

Dokument zur Anlegetechnik zum Download

Wer ist Eigentümer der Ware?

Eigentümer der Produkte bleibt bis zum vollständigen Verbrauch der Leistungserbringer. Sollten Sie Produkte haben, die Sie nicht mehr benötigen, sind Sie verpflichtet diese dem Leistungserbringer auszuhändigen.

Wer entscheidet darüber, welche Produkte medizinisch notwendig, zweckmäßig und wirtschaftlich sind?

Die Krankenkasse agiert als Kostenträger und entscheidet nicht über Art und Umfang der Versorgung.
Der verordnende Arzt stellt eine Empfehlung auf der Verordnung aus.
Der Leistungserbringer (inkozell) ermittelt den individuellen Bedarf anhand Ihrer persönlichen Bedürfnisse. Das für Sie passende Produkt wird aus einem großen Porduktsortiment sorgfältig ausgewählt. Sollten Sie ein bestimmtes Produkt benötigen, welches nicht im Sortiment vorhanden ist, können wir Ihnen hochwertige Alternativen anbieten. Im Einzelfall wird auch geprüft, ob das Wunschprodukt zu beschaffen ist. Hierbei können eventuell Mehrkosten entstehen, die durch den Versicherten zu tragen sind. Diese Mehrkosten sind bei inkozell jedoch moderat. Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Medizinprodukteberatern beraten.

Woran erkenne ich, wann die nächste Lieferung kommt?

Sollten Sie eine automatische Belieferung gewählt haben, finden Sie den nächsten Liefertermin auf Ihrem letzten Lieferschein.
Haben Sie die Lieferung auf Abruf gewählt, kontaktieren Sie uns bitte rechtzeitig, z.B. wenn Sie die letzte Innenverpackung anreißen. Wir werden sofort eine Lieferung veranlassen.

Kontaktmöglichkeiten für den Abruf:
Tel.: 0800 66 47 142 (außerhalb der Erreichbarkeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet)
Fax: 030 201 635 955
Email: info@inkozell.de
web: www.inkozell.de

Warum kann ich den Leistungserbringer nicht frei wählen?

Die Krankenkassen haben verschiedene Vertragsformen mit Leistungserbringern gewählt. Eventuell hat Ihre Krankenkasse nur mit einem bestimmten Leistungserbringer eine vertragliche Grundlage.
Informationen über die wählbaren Leistungserbringer können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Was sind aufsaugende Inkontinenzprodukte?

Das sind flüssigkeitsaufnehmende Einweg-Produkte.
Innerhalb der aufsaugenden Inkontinenzprodukte wird zwischen offenen und geschlossenen Systemen unterschieden. Offene Systeme beinhalten z.B. Vorlagen und Netzhosen zur Fixierung der Vorlagen ohne Klebestreifen. Geschlossene Systeme bestehen insbesondere aus Pants oder Windeln.

Laut Empfehlungen des Expertenstandards "Förderung der Harnkontinenz in der Pflege" werden offene Systeme aufgrund der folgenden Punkte bevorzugt:

  • - Geringerer Wärmestau – geringeres feuchtwarmes Milieu - verringert Rötungen, Wundwerden
  • - Weniger Schwitzen - verbessertes Hautklima für den Betroffenen
  • - Angenehmerer Tragekomfort
  • - Hohe Saugstärken bei den Vorlagen
  • - Weniger Materialverbrauch und dadurch geringere Abfallaufkommnisse
  • - Netzhosen zur Fixierung können gewaschen und wiederverwendet werden
  • - Durch die große Produktpalette der Vorlagen können die Patienten individuell im wirtschaftlichen, zweckmäßigen und medizinisch notwendigen Rahmen optimal versorgt werden.

Geschlossene Systeme können bei ständiger Nutzung zu starken Hautschäden führen und werden daher lediglich in sehr wenigen Fällen tatsächlich empfohlen.
Eine Kombination der ableitenden und aufsaugenden Inkontinenzprodukten ist nur beim Vorliegen von einer Harn- UND Stuhlinkontinenz gerechtfertigt.

Was sind ableitende Inkontinenzprodukte?

Darunter versteht man die Versorgung mit einem Kathetersystem zur hygienischen Blasenentleerung. Auf diese Form der Blasenentleerung sind zum Beispiel bettlägerige Patienten oder Rollstuhlfahrer angewiesen, da der Gang zur Toilette nicht möglich ist.

Dazu zählen: Einmalkatheter, Dauerkatheter, Bein- und Bettbeutel, Urinalkondome.
Eine Kombination der ableitenden und aufsaugenden Inkontinenzprodukten ist nur beim Vorliegen von einer Harn- UND Stuhlinkontinenz gerechtfertigt.

Was ist, wenn die Ware nicht mehr benötigt wird (z.B. kontinent oder es werden andere Produkte benötigt)?

inkozell kann eine Abholung der Ware veranlassen. Bitte kontaktieren Sie uns, um einen Termin für die Abholung zu vereinbaren. In seltenen Fällen kann eine Abholung der überschüssigen Ware nicht erfolgen (z.B. bei infektiösen Erkrankungen). Gern stehen wir Ihnen bei Fragen diesbezüglich zur Verfügung.

Wenn sie andere Produkte benötigen, brauchen wir keine neue Verordnung. Teilen Sie uns die Änderung einfach telefonisch oder schriftlich mit.

Wie gehe ich mit persönlichen Veränderungen um? (Anschrift, Kassenwechsel, Ende oder Änderung des Bedarfs, Krankenhausaufenthalte o.ä.)

Sämtliche Änderungen können Sie uns schriftlich per Fax, E-Mail oder Post oder telefonisch anzeigen.
Bitte achten Sie darauf, Änderungen schnellstmöglich anzuzeigen, um eine lückenlose Versorgung sicherzustellen und Mehrkosten zu vermeiden.